<![CDATA[Tobias Renggli - Blog]]>Thu, 12 Jan 2023 19:04:45 +0100Weebly<![CDATA[Wintertage und Vortr├Ąge]]>Mon, 19 Dec 2022 23:00:00 GMThttp://tobiasrenggli.ch/blog1/update-und-vortrageDie Tage sind wieder kürzer, sodass ich mich jeweils schon richtig beeilen muss, wenn ich nach den Vorlesungen an der ETH pünktlich zum Sonnenuntergang auf einem Berggipfel stehen will. Dafür kann man für die Sonnenaufgangstouren schon fast ausschlafen...
Ich bin momentan aber nicht nur fleissig am studieren und Berge besteigen, sondern bereite mich aktuell auch auf meine Vortragsreihe mit Veranstaltungen an diversen Orten vor. Es wird dort um Abenteuergeschichten, Erkenntnisse, Begegnungen, moderne Fehlerkultur, Grenzerfahrungen, Gedanken und noch vieles mehr gehen. Und ein wenig Humor ist möglicherweise auch dabei. Alle Infos findest du auf der Startseite! :)
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<![CDATA[Vor genau einem Jahr...]]>Sat, 12 Nov 2022 23:00:00 GMThttp://tobiasrenggli.ch/blog1/vor-genau-einem-jahr...bin ich losgezogen, aufgebrochen ins grösste Abenteuer meines bisherigen Lebens. Es war eine intensive, harte und zeitgleich wunderschöne Zeit mit ganz vielen neuen Erkenntnissen, Gedanken und Bereicherungen. Eine Reise, die mich auf 36'000 Kilometern durch 44 Länder mit ihren Hauptstädten und höchsten Bergen, vorbei an Meeren, Stränden, Seen, Nationalparks, Dörfern und Riesenmetropolen, verschiedenen Kulturen und noch unterschiedlicheren Menschen geführt hat. Und vor genau drei Monaten bin ich dann mit einem Rucksack voller Abenteuer, Begegnungen, Emotionen, Gedanken und Erkenntnissen wieder zurückgekehrt.
Aber es ist auch schön, wieder etwas ganz anderes zu machen, wieder mehr intellektuell gefordert zu werden, ein festes Umfeld zu haben und die klaren Nächte und goldenen Herbsttage in der wunderschönen Schweiz zu geniessen...
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<![CDATA[Rattenrennen]]>Sat, 29 Oct 2022 22:00:00 GMThttp://tobiasrenggli.ch/blog1/rattenrennenKürzlich habe ich ein kurzes Video mit dem Titel "Happiness" gesehen. Es geht um Ratten in einer Grossstadt und zeigt im metaphorischen Sinne, wie materialistisch orientiert unsere Gesellschaft ist. Es wird gezeigt, wie die Ratten in überfüllten Zügen zur Arbeit fahren und nichts anderes tun, als dem Geld hinterher zu eifern. Und auch wenn mir mein Studium an der ETH wirklich gut gefällt, so gibt es doch Momente, die sich manchmal fast ein wenig anfühlen, wie dieses Rattenrennen. So lege ich viel Wert auf Ausgleich und Hobbies, vor allem natürlich auf sportlicher Ebene, aber auch auf kreativer, sozialer und intellektueller Ebene. Insbesondere geniesse ich die Zeit draussen, oftmals in den Bergen, mit Menschen die mir viel bedeuten...
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<![CDATA[ETH-Start und Brienzergrat]]>Thu, 29 Sep 2022 22:00:00 GMThttp://tobiasrenggli.ch/blog1/eth-start-und-brienzergratWenn man 7 Monate lang draussen verbracht hat, jeden Tag an einem anderen Ort und alle 5 Tage in einem neuen Land aufgewacht ist, dann fällt es einem alles andere als leicht, das sesshafte, ja fast schon statische Alltagsleben wieder so richtig geniessen können. Mittlerweile habe ich an der ETH in Zürich mein Studium in Gesundheitswissenschaften und Technologie begonnen, brauche aber immer noch viele Abenteuer - auch wenn es nur kleine Eintagestrips sind - um nicht das Gefühl zu haben, in einem Hamsterrad festzusitzen. So war ich letzten Donnerstag am Morgen noch in Zürich im Hörsaal, bin dann am Mittag nach Sörenberg geradelt, habe auf dem Brienzergrat übernachtet und war am nächsten Nachmittag wieder an der ETH... :)
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<![CDATA[2 Wochen wieder daheim]]>Wed, 24 Aug 2022 22:00:00 GMThttp://tobiasrenggli.ch/blog1/2-wochen-wieder-daheimVor genau 2 Wochen bin nach 36'000 Kilometern durch 44 Länder in 7 Monaten wieder zu Hause in der Schweiz angekommen. Es war eine unglaubliche Zeit mit unendlich vielen Eindrücken, Erlebnissen und Gedanken, sodass die Umstellung zurück ins "normale" Leben deutlich schwerer war als der Beginn dieser Reise. Um den Schock aber ein wenig abzufedern, habe ich in diesen ersten Tagen zurück in der Schweiz immer noch recht viel Fahrradkilometer zurückgelegt, ein paar Berge bestiegen, mit Freunden knapp eine Woche im Tessin verbracht und auch an mein Bett wollte ich mich langsam gewöhnen, so habe ich das gute Wetter gleich noch für ein Schnee-Biwak auf dem Titlis und eine romantische Nacht auf dem Buochserhorn genutzt... :)
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<![CDATA[Angekommen! :)]]>Tue, 23 Aug 2022 18:07:15 GMThttp://tobiasrenggli.ch/blog1/es-ist-vorbei
204 Tage, 36'000 Kilometer, eine halbe Million Höhenmeter, 44 Länder, 44 Hauptstädte, 43 Landeshöhepunkte, zahlreiche Seen, Meere, Nationalparks, Wälder, Begegnungen und einfach unvorstellbar (und das ist wirklich ernst gemeint - ich glaube es ist nicht möglich, sich das Ganze vorzustellen) viele Erlebnisse, Abenteuer, Begegnungen und Emotionen. 
Dieses Projekt war das härteste, anstrengendste, schönste, bereicherndste und gewinnbringendste, was ich in meinem Leben (bisher) gemacht habe und ich möchte mich an dieser Stelle ganz ganz herzlich bei meinen "Friends", Sponsoren, Freunden, Verwandten und Bekannten, eigentlich einfach bei allen, die mich hier in irgendeiner Art unterstützt haben, bedanken. VIELEN DANK!!!
Ich werde noch ein paar Tage, Wochen, vielleicht Monate brauchen, um alles, was in den letzten paar Monaten passiert ist, zu verarbeiten, aber es wird auf alle Fälle hier dann einmal noch einen ausführlicheren Blog-Beitrag und längerfristig dann eine Vortragsreihe geben...
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<![CDATA[Die letzte harte Entscheidung]]>Wed, 10 Aug 2022 22:00:00 GMThttp://tobiasrenggli.ch/blog1/die-letzte-harte-entscheidungIch wollte dieses Projekt unbedingt auf dem Mont Blanc beenden. Aber die aktuellen Bedingungen lassen dies momentan einfach nicht zu. Der Berg ist offiziell gesperrt, wer rauf will, zahlt 15'000 Euro Kaution, die man zurück bekommt, wenn man wieder unten ist, für den nicht so unwahrscheinlichen Fall, dass dies jedoch nie mehr geschieht, hat man bereits Rettung, bzw. Beerdigung vorausfinanziert...
Einerseits bin ich traurig und enttäuscht, dass ich so weit gekommen bin und nun quasi nur noch das letzte Teilchen von einem gigantischen Puzzle fehlt. Andererseits bin ich aber auch froh, erleichtert, und dankbar, vielleicht sogar ein wenig erstaunt, dass ich überhaupt so weit gekommen bin. Man möchte sich gar nicht ausdenken, was während der ganzen Zeit dort draussen auf der Strasse, in den Städten, in den Bergen oder wo auch immer, hätte passieren können...
Ich entschied mich dazu, noch den Gran Paradiso - mit 4061m.ü.M der höchste Berg, der komplett in Italien liegt - zu besteigen und werde den Mont Blanc dann nachholen, wenn es die Bedingungen wieder zulassen - voraussichtlich im September als 3 Tagestour ab Luzern.
Den Gran Paradiso traute ich mir alleine zu, schliesslich ist der Gletscher blank, so dass man die Spalten gut sieht und die klettertechnischen Schwierigkeiten halten sich auch absolut in Grenzen.
Das Gefühl, ganz alleine auf dem 46igsten Landeshöhepunkt innerhalb weniger Monate zu stehen ist unbeschreiblich! Und ich bin mir sicher, dass es mit dem Mont Blanc auch bald noch klappen wird und ich dann dieses Projekt so richtig richtig abschliessen kann...
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<![CDATA[Zielgerade - Die Alpen!]]>Mon, 08 Aug 2022 22:00:00 GMThttp://tobiasrenggli.ch/blog1/zielgerade-die-alpenLangsam aber sicher neigt sich meine Tour durch alle 47 Länder Europas dem Ende zu. In den letzten paar Tagen und Wochen war ich in den höchsten Bergen der Alpenländer unterwegs und es fühlt sich immer mehr wie zu Hause an. Die Alpen sind für mich ein Ort, an dem ich mich wieder sicher fühle, keine Angst vor wilden Tieren - insbesondere Hunden - mehr habe, das Leitungswasser wieder geniessbar ist und ich mich wieder mühelos mit den Leuten verständigen kann. 
Ich möchte diesen Blogbeitrag dort fortsetzen, wo der letzte aufgehört hat, nämlich in Kroatien. Aber weil es für mich momentan nicht nur physisch sondern auch psychisch sehr intensiv ist und ich kaum Zeit habe, alle Eindrücke zu verarbeiten, möchte ich hier wieder einmal etwas mehr Bilder statt Text teilen: 

Kroatien

Im November ist mir in Porto (Portugal) ein junger Herr - Charles war sein Name - hinterhergerannt, um mich zu fragen, wieso ich mit Eispickel unterwegs bin. Im März hat er mich dann in Paris zu sich nach Hause eingeladen und mir die Stadt gezeigt. Dann ist er selber mit dem Fahrrad aufgebrochen, hat kürzlich in meinem Bett in der Schweiz geschlafen und dann haben wir uns in Split wieder getroffen. Ich war für zwei Tage mit ihm gemeinsam unterwegs und es war einfach fantastisch! Kroatien hat einfach noch sooo viel mehr zu bieten, als die unglaublich touristische Küstenregion! 

Slovenien

Slovenien war das allerletzte Land das mir noch gefehlt hat. Ljubliana die letzte Hauptstadt. Von da an drehte sich alles nur noch um die höchsten Berge der Alpenländer!

Österreich

Das Wetter am Grossglockner sah nicht wirklich gut aus. Ganz spontan hat Andreas "Rambo" Ropin für eine gemeinsame Besteigung zugesagt. Er war früher Alkoholiker, Spielsüchtig und Kettenraucher, hat aber vor 15 Jahren mit diesem Lebensstil abgeschlossen und ist jetzt Extremsportler und Ultratrairunner. Schlussendlich hatten wir trotz nicht allzu sommerlichem Wetter einen richtig guten Tag!

Deutschland

Gibt nicht viel zu sagen. Die Zugspitze ist landschaftlich ein herrlicher Berg, hat einfach viel zu viele Leute dort. Und wenn man auf dem Gipfel als allererstes einen betagten Herren im Rollator sieht, dann fühlt man sich schon eher wie im falschen Film... Wollte eigentlich zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel sein, konnte aber aufgrund von Gewitter nicht in der Nacht starten... War trotzdem wunderschön.

Liechtenstein

Das Leben ist irgendwie einfach besser, wenn man nur 1 Stunde geschlafen hat. Vor allem, wenn man mit Maximilian in den Bergen unterwegs ist...

Schweiz

Das Gefühl das man hat und die Emotionen die man durchlebt, wenn man nach ca. 35'500 Kilometern durch 47 Länder in knapp 200 Tagen wieder zurück im schönsten Land Europas ist und dieses Land sogar "zu Hause" nennen darf, ist ziemlich unbeschreiblich. Für mich ging es einmal quer durch das ganze Land, über Oberalppass, Furkapass nach Zermatt und später durch das ganze Wallis, über den grossen Sankt Bernhard nach Italien. 
Vor 2 Jahren schrieb ich meine Maturaarbeit unter dem Titel "Tour dör d'Schwiiz". Dabei besuchte ich mit dem Rennrad alle 250 Städte der Schweiz und bestieg den höchsten Berg in allen 26 Kantonen. Dabei kamen immerhin etwa 7'500km und 100'000 Höhenmeter in 38 Tagen zusammen. Auf jeden Fall war ich im Rahmen dieses Projekts schon einmal auf der Durfourspitze - ihrerseits mit 4634m.ü.M der höchste Punkt der Schweiz. In einem Tag ab Zermatt auf den Gipfel und wieder runter. Da ich aber nicht noch einmal die gleiche Tour noch einmal machen wollte, beschloss ich, dieses mal den Dom - mit 4546m.ü.M der höchste Berg, der komplett innerhalb der Schweiz ist. Ein weiterer hervorragender Tag, gemeinsam mit Martin Anthamatten. Und nach allen anderen Dingen, die ich schon mit Martin gemacht habe, fühlte sich das Ganze wie ein Morgenspaziergang von Randa auf den Dom an. Und pünktlich zum Mittagessen waren wir wieder unten... :)
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<![CDATA[Ab in die Alpen!]]>Sat, 23 Jul 2022 16:11:16 GMThttp://tobiasrenggli.ch/blog1/ab-in-die-alpenDie letzten paar Wochen durch den Balkan waren absolut verrückt! Begonnen hat es in Albanien mit einer wilden Verfolgungsjagd durch 3 gigantischen Schäferhunden mit einem blutigen Ende, das beinahe das Ende dieser Reise bedeutet hätte. Weiter ging es in albanischen und griechischen Spitälern und mit ein paar mechanischen Problemen am Fahrrad, ab dann ging es dann aber eigentlich nur noch aufwärts. 
Der Balkan ist landschaftlich traumhaft! Soooo viele Berge, atemberaubende Strassen an der Mittelmeerküste, Schluchten, Wälder und Seen, einfach fantastisch. Und vor allem hat es kaum Touristen! Zudem sah ich viele heruntergekommene Dörfer, verlassenen Tankstellen, Fahrzeuge, die bei uns schon längstens im Museum wären, fragwürdige Strassenverhältnisse, aufblühende Städte und noch vieles mehr. Die Leute sind zumeist arm, scheinen jedoch mit den wenigen Dingen, die sie haben, glücklich zu sein und sind sehr herzlich und gastfreundlich. Das Essen konnte ich nicht ganz immer identifizieren, geschmeckt hat es aber meistens... :)
Da die Länder hier relativ klein sind, kam ich alle paar Tage in den Genuss einer Bergtour auf Landeshöhepunkte durch wilde Berglandschaften.
Nun bin ich in Kroatien, quasi zurück in der Zivilisation. Mit meiner "besseren Hälfte" verbringe ich gerade ein paar ruhigere Tage auf einer Insel in der Nähe von Split. War richtig komisch - ja fast langweilig - zwei mal am selben Ort aufzuwachen. Das letzte mal, als mir das passiert ist, war in Stockholm vor etwa 25 Ländern. Jetzt, wo ich mal einen Moment innehalte, realisiere ich erst so langsam, wie intensiv und erlebnisreich die letzten Wochen und Monate waren und ich vermute, dass es eine ganze Weile dauern wird, bis ich alles so richtig verarbeitet habe.
Auf jeden Fall bereite ich mich hier auf die aller letzte Etappe dieses Projektes vor, die mich noch auf die höchsten Gipfel der Alpenländer (Slowenien, Österreich, Deutschland, Liechtenstein, Italien, Frankreich, Schweiz) führen wird. Ob ich diese Reise wie geplant in knapp 3 Wochen (anfangs August) auf dem Mont Blanc abschliessen kann, ist noch nicht ganz klar, da die Bedingungen am höchsten Berg der Alpen (oder je nach Sichtweise von ganz Europa) gerade recht katastrophal sind, aber wir werden sehen...
Bis dahin verfolgt man mich für tägliche Updates am besten auf Instagram
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<![CDATA[Auf dem Weg nach Hause]]>Sat, 25 Jun 2022 07:38:42 GMThttp://tobiasrenggli.ch/blog1/es-geht-nicht-mehr-suedlicherDiesen Blog Post schreibe ich in einem Strandrestaurant am griechischen Mittelmeer. Und weils hier gerade über 40°C heiss ist und ich kaum klar denken kann, gibts hier einfach ein paar Stichworte und reichlich Bilder der letzten Wochen. 
Länder seit dem letzten Blog-Beitrag: Deutschland, Österreich, Tschechien, Slowakei, Polen, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Griechenland.
-Deutschland ist ein sehr "komfortables"Land mit dem Fahrrad
-Berlin ist sehenswert
-Dresden gefiel mir fast noch besser
-Prag ist wohl eine der schönsten Städte Europas, jedoch nicht zu empfehlen am Samstag Nachmittag eines verlängerten Wochenendes (ausser man mag gigantische Mengen an Touristen)
-In Tschechien habe ich zum ersten mal seit Finnland vor einer halben Ewigkeit wieder mal etwas bestiegen, dass mehr Berg als Hügel ist.
-Ansonsten war Tschechien so unspektakulär, dass ich vieles schon fast wieder vergessen habe...
-Wien ist schön
-Bei Gewitter schläft es sich in Wien hervorragend unter der Brücke:)
-Gibt meiner Meinung nach schönere Städte als Bratislava 
-Das Tatra-Gebirge zwischen der Slowakei und Polen ist wunderschön!
-Dort habe ich mit einem Bergführer in einem Tag den höchsten Berg der Slowakei (Gerlachovsky Stit, 2654m) und von Polen (Rysy, 2503m) bestiegen, dem Bergführer wurde die Tour dann aber etwas zu lang:)
-In der Slowakei habe ich an einem Abend ein wenig in einer Pizzeria gearbeitet, konnte dafür gratis essen und im Hotel übernachten. 
-In den ersten 10 Minuten in Ungarn wurde mir meine Sonnenbrille gestohlen.
-Der höchste Berg Ungarns ist recht unspektakulär, dafür ist die Hauptstadt Budapest unmso schöner!
-Rumänien hat mich sehr positiv überrascht! Schöne Landschaften, unglaublich freundliche Menschen und zahlreiche wirklich sehenswerte Orte...
-Die Strassequalität in Rumänien war um Welten besser als erwartet, dafür waren die Strassenhunde wie befürcht der reinste Horror!
- Ein Highlight in Rumänien war definitiv die Fahrt über den Transfagarasan Highway - in gewissen Kreisen bekannt als die schönste Strasse der Welt...
- Und auch der höchste Berg Rumänies (Moldoveanu, 2544m) war definitiv einer der schönsten Landeshöhepunkte bisher!
- Ich habe einen Bären gesehen und bin 3 Meter an ihm vorbei gefahren:)
- Bukarest als "schön" zu bezeichnen wäre gelogen, aber "interessant" ist die Stadt auf alle Fälle
-Die Armut, die vielerorts in Rumänien anzutreffen ist, hat mich mehr beschäftigt als ich erwartet hätte...
-In Bulgarien war ich nur auf der Durchreise, um in die Türkei zu gelangen. Komme aber bald nochmal in das Land zurück.
-Die Türkei ist ein unglaubliches Land!
-8 Nächte habe ich dort verbracht, an 7 davon wurde ich eingeladen!
-Auch auf kulinarischer Ebene hat die Türkei einiges zu bieten. Hab ganz viele türkische Spezialitäten ausprobiert. 
-Es gibt dort einen Döner für umgerechnet weniger als 1CHF. Und mit etwas Glück gibt's gratis noch eine Lebensmittelvergiftung dazu...
-Wenn man eine Lebensmittelvergiftung noch mit einem Sonnenstich kombiniert, wirds eher unangenehm...
-Geht mir jetzt aber wieder besser.
-Istanbul ist eine sehr lebhafte, schöne und interessante Stadt!
-In Istanbul wurde ich von einem Betrüger abgezockt :(
-Wenns die Temperaturen selbst in der Nacht nicht unter 25° sinken und es überall nur so wimmelt vor Insekten, dann ist draussen schlafen recht anstrengend...
-Das Meer in Griechenland ist wunderschön!
-Der Olymp (2918m) ist einer meiner Lieblings-Berge!
-Auf dem Olymp habe ich Toni aus dem Tirol angetroffen. Er ist 66 Jahre alt, Käse-Meister und war in seinem ganzen Leben noch nie reisen. Seit seiner Kindheit träumt er vom Olymp, weil dort die Götter zu Hause sind. So hat er kürzlich ein paar Kühe verkauft und ist mit dem Geld durch den ganzen Balkan bis nach Griechenland gefahren um dort in 4 Tagen auf den Olymp zu steigen. Eine wunderbare Geschichte!
-Bei 40°+ ist es recht heiss auf der Strasse!
-Athen ist eine grossartige Stadt!
-Die allermeisten Menschen hier im Süden sind unglaublich freundlich und das Essen hervorragend!

Nach über 30'000 Kilometer durch 36 Länder in ziemlich genau 5 Monaten bin ich mittlerweile recht müde und freue mich unvorstellbar fest, in ein paar Wochen - voraussichtlich zwischen Ende Juli und Anfangs August - wieder in der Schweiz anzukommen! Bis dahin führt mich meine Reise aber noch kreuz und quer durch alle Balkan Staaten nach Kroatien und von dort dann noch auf die höchsten Gipfel der Alpenländer:)
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